Dienstag, 12. Oktober 2021

Der neueste Chat

 

Felli:      Seavas Basti! No, jetzt ziehen sie dir ganz schön die Ohren lang.


Basti:     Ha ha – sehr lustig...

 

Felli:      Macht dir das gar nichts aus?

 

Basti:     Das ertrage ich für mein Land, für alle Österreicher und                                     Österreicherinnen, für ganz Europa, für die Welt, für Stabilität, für ...

 

Felli:      Lass nach, Basti. Diesen Chat kann eh keiner nachverfolgen. Kannst                    normal reden – wie unter Freunden.

 

Basti:     Echt? – Dann sag‘ ich: I scheiß auf die Staatsanwälte.

 

Felli:      Du, aber auf den Bundespräsidenten solltest schon aufpassen.                           Wenn der grantig wird ...

 

Basti:     Diese alten Deppen gehen mir so was auf‘n ...

 

Felli:      Sag’s net. – Was glaubst du? Wer ist eigentlich schuld an dem Ganzen?

 

Basti:     Wahrscheinlich der Mitterlehner, der Oasch.

 

Felli:      Na also, jetzt hast es g’sagt. - Wann hat das eigentlich begonnen mit                  den Untergriffen und mit dem Schimpfen? Mit dem Haider?

 

Basti:     Wie soll ich das wissen? Ich bin schon so aufgewachsen. So wie                         jeder Mann.

 

Felli:      Jedermann! – Hast deinen Schöpfer ganz vergessen?

 

Basti:     Was heißt Schöpfer – es war ein Schüssel.

 

Felli:      Ein Schüssel als Schöpfer, einen Kocher im G’nack und dann keinen                   Löffel  mehr haben – in deinem G’schirrladel schepperts aber ganz                      schön.  -  Wird ER dich da wieder herausziehen?

 

Basti:     Na klar – als Ziehvater...

 

Felli:      Von dem hast ja viel gelernt. Schon 1997 hat er selber den deutschen               Bundesbankpräsidenten als „richtige Sau“ bezeichnet.

 

Basti:     Da war ich erst 11. Davon weiß ich nix.

 

Felli:      Gerade in dem Alter wird man von Vorbildern geprägt.

 

Basti:     Von die alten Deppen? Des hat eh scho jeder vergessen. Und der                      Ziehvater kann sich ja a nicht mehr erinnern.

 

Felli:      Der hat auch nichts mehr vom Herrn Grasser gewusst und was der so                 gemacht hat.

 

Basti:     Das kann ich verstehen.  Ich kenn‘ ja auch niemanden mehr von diesen               Oaschlöchern, die mir was schreiben und wo ich dann in der Hitze des                  Gefechts irgendwas zurückschreibe. Ich bin ja auch nur ein Mensch.

 

Felli:      Nix wissen ist immer gut. Ich weiß ja auch nix mehr.

 

Basti:     Worüber?

 

Felli:      Keine Ahnung. Hab ich vergessen. Irgendwer wird mir’s schon sagen.

 

Basti:     Wenn ich was wissen will geh‘ ich zum Schmid und nicht zum Schmidel.

 

Felli:      Der bringt alle auf Linie.

 

Basti:     Sehr richtig – und wenn er ein Bundesland aufhetzen muss.

 

Felli:      Aber mich haltst da raus, gell. Denk an deinen Ziehvater: Dem kann ma              auch nix nachweisen.

 

Basti:     Welcher Ziehvater? Ich weiß von nix. Schon gar nix über den                              Schwachsinn meiner Vorgänger.

 

Felli:      Und was ist mit dem Sobotka?

 

Basti:     Wer is des? Hat mir der auch geholfen, dass was wird aus mir?

 

Felli:      Keine Ahnung. Den Kern hat er jedenfalls damals fertig gemacht.

 

Basti:     Den Kern hasse ich. Des is a Wiener.

 

Felli:      So viel hätten mir die Roten gar nicht zahlen können, dass ich die                      Linksdilettanten berühmt mach‘ in Österreich.

 

Basti:     Wie viel nimmst denn für so was?

 

Felli:      Keine Ahnung. Hab ich vergessen. Schau im Finanzamt nach.

 

Basti:     Und was wird jetzt aus mir? Was soll ich machen gegen die ganzen                      Unterstellungen?

 

Felli:      Mach‘ a Anzeige. Oder gleich mehrere.

 

Basti:     Und wo?

 

Felli:      No bei mir – in Österreich.

 

Basti:     Und was mach ich mit dieser ganzen oppositionellen Orsch-Partie, mit                diese g’schissenen ...

 

Felli:      Du - pass auf mit dem Schimpfen!

 

Basti:     Um’s Schimpfen geht’s ja gar nicht. Das is‘ den Leuten doch wurscht.                  Die  finden das normal. Das macht mich nur noch menschlicher.

 

Felli:      Wer sagt des?

 

BastI:    No die Österreicher. Da gibt’s Umfragen ...

 

Felli:      Scho wieder Umfragen? Davon waß i nix.

 

Basti:     In der ZiB haben das a paar Österreicher g’sagt. Und a paar Piefka ham               dagegengeredet – aber die gehen mi eh nix an.

 

Felli:      Und was machst mit den Korruptionsvorwürfen?

 

Basti:     Die sind mir auch wurscht. Bis das geklärt ist, dauert’s mindestens 10                Jahre. Bis dahin hab ich mir schon so viel zur Seite g’legt, dass i mit’n                Grasser auf die Malediven flieg.

 

Felli:      Die Malediven gehen aber schön langsam unter.

 

Basti:     Na und? Österreich a. - Aber erst nach mir. Austria is dead like a Dodo –              but I’m a Bobo! Und tschüs!

Sonntag, 31. Januar 2021

Rede an "verbotene" Demonstranten

 [Rednerpult. Mikrophon. Ich trete verunsichert dahinter und höre mich sagen]:

 Ich rede hier zu einem Teil von euch – wie groß dieser Teil ist, weiß ich nicht.

 Ihr und ich haben ein Anliegen.

 Wir wollen nicht, dass unsere Existenzen gefährdet sind, indem Geschäfte, Theater, die Gastronomie, überhaupt die gesamten Gesellschafts- und Berufsbedingungen versperrt werden.

Wir wollen keine fatalen Schnell-Verordnungen, sondern an konstruktiven Ideen mitarbeiten. Dazu müssten wir aber gehört werden.

 Von Regierungsseite werden immer wieder Schnelltests propagiert.  Das wäre doch vielleicht ein Ansatz, den man mit Öffnung aller Einrichtungen verknüpfen könnte.

 Aber Schnelltests vor Veranstaltungen – egal welche - lehnt ihr auch ab. Ihr verzettelt euch und reibt euch an relativ kleinen Unannehmlichkeiten und verpasst damit die Chance, auf die großen Gefahren hinzuweisen, weil euch keiner mehr zuhört.

 Suppenkaspar trifft Rumpelstielzchen am Corona-Set. Aufstampfen und brüllen „Nein, meine Maske trage ich nicht!“ ist bloß die Demonstration pubertären Ungehorsams und macht angreifbar, weil ihr damit möglicherweise tatsächlich die Gesundheit anderer gefährdet. Ich weiß es nicht. Ich weiß es genauso wenig wie ihr, weil wir alle – so wie wir hier stehen - keine Wissenschaftler sind.

 Warum setzt ihr euch nicht die Masken auf und demonstriert mit 2 Meter langen Stangen, um die vorgeschriebenen Abstände einzuhalten und damit die ganze Demonstrationsveranstaltung um ein Vielfaches noch auszudehnen?

 Zeigt und demonstriert doch endlich die wesentlichen Anliegen und nicht euren Pubertätslevel!

 So verkommt ihr nämlich zu willkommenen Komparsen für die Show der Hassprediger a la Kickl und der Ultrarechten und lasst euch von denen instrumentalisieren. Wer persönliche Freiheit will sollte sie sich auch verdienen und nicht hirnlos denen nachrennen, die mit billiger Provokation ihren fadenscheinigen Mut beweisen wollen.

 Manche von euch skandieren die Parole „Wir sind das Volk“. NEIN – das seid ihr NICHT!

Ihr seid nur ein kleiner Teil des Volkes und wollt, dass der größere Teil kuscht oder eurer Meinung ist. Damit seid ihr bereits mitten in der Diktatur angelangt.

 Wo bleibt da die persönliche Freiheit der anderen? Ihr solltet gegen euch selber demonstrieren, also gegen die, die eine mögliche Gefährdung anderer in Kauf nehmen und sich darüber hinaus einfach über die anderen stellen.

 Zeigt endlich, dass ihr wirklich eine Meinung habt und nicht nur so tut als würdet ihr euch was trauen gegen „die da oben“. Zwingt „die da oben“ mit konstruktiven Argumenten zum Zuhören und Handeln. Zeigt, dass nicht die Gewalt der Straße euer Fundament ist, sondern ideenreiche Mitverantwortung.

 Ja ja – ich sehe und höre schon euer Murren. Gleich werdet ihr mir das Mikro abdrehen und mich vom Rednerpult drängen. Ihr werdet mir die persönliche Freiheit nehmen, euch meine Meinung zu sagen. Ihr werdet mich verhindern und verfolgen – so wie ihr euch von der Politik und der Exekutive verfolgt fühlt.

 Ihr wollt diktatorisch gegen diktatorische Verordnungen kämpfen. Ihr wollt ausloten, wer stärker ist. So ein Kampf kann nur in Gewalt enden.

 Und was bleibt auf der Strecke? Die eigentlichen Ideen und Anliegen. Die bleiben dort, wo ihr auch bleiben wollt – auf der Straße.

 Und deshalb ......   

 [Soeben wurde der Ton abgedreht und ich gewaltsam entfernt. Nun weiß ich, dass ich nicht zu dem Volk gehöre, das ihr vorgebt zu sein. Vielleicht aber hat euch nur meine Maske gestört – als Zeichen dafür, dass ich in euren Reihen ein Verräter bin. Macht nix. Wenigstens habt ihr euch jetzt geoutet.]

 

Montag, 21. Dezember 2020

Mutanten

Jessasna! 

Jetzt mutiert dieses Virus auch noch!

Zwar auf Englisch – also geht’s uns noch nix an – aber immerhin.

Bis jetzt hat es sich stabil verhalten. Das Einzige, was mutiert hat, war unser zivilisiertes Leben.

So schön war’s noch bis vor einem Jahr!

Wir konnten uns distanzlos beflegeln, jedem Wunsch nach Körperkontakt handgreiflich nachkommen, die Lehrer waren faule Trainings-Sandsäcke für Medien, Kinder und Eltern, die jeweilige Regierung konnte ungehindert sticheln und streiten und wir durften sie ungehindert kritisieren und trotzdem wählen.

Wir mutierten im letzten Jahr zu weisen Netzwerk-Wissenschaftlern mit Anspruch auf alle möglichen Wahrheiten im vielfältigen Reich von Posen und Postings, die Lehrer mutierten in den Köpfen der vormals mehr als 8 Millionen österreichischen Schulexperten plötzlich zu pädagogischen Rettungsankern, weil viele Eltern d’raufgekommen sind, dass ein Helikopter doch nicht so hoch fliegen kann wie die Erwartungen verwöhnter Hascherln. Die müssen jetzt wohl und übel auf dem Boden der Selbstverantwortung begreifen lernen, dass ein PC nicht nur zum Spielen da ist.

Und die Regierung?

Hätten wir doch noch die vergangene Regierung mit dem armen, verkannten und so gemein hineingelegten Zahntechniker als Vizekanzler mit besten Connections zu russischen Oligarchen!

Da hätten wir schon längst einen chinesischen Impfstoff!

Und der wäre sicher der beste, denn immerhin haben die Chinesen das Virus absichtlich freigesetzt, also hatten sie schon lange vorher einen Impfstoff entwickelt. Man musste nur noch abwarten, bis die globale Notwendigkeit und daher die Nachfrage stieg. So macht man Geschäfte! Dagegen war Ibiza ein Lärcherlschas.

Was haben wir jetzt davon? Für uns gibt es bald Impfungen, durch die – wie man hört - Gesichtslähmungen auftreten. Wir werden daher zwar nicht infiziert sein, dafür können wir aber nicht mehr lachen.

Egal. 

Es gibt auch nichts mehr zum Lachen. Denn was macht unsere seinerzeit noch demokratisch gewählte Regierung? Sie mutiert zu einer tollpatschigen (aber nicht linkischen) Truppe mit einem Bewegungsprofil, das dem unserer Fußball-Nationalmannschaft ähnelt. Vorpreschen und Eigentore schießen.

Statt die jahrzehntelang eingebürgerten Einschränkungen der persönlichen Freiheit weiterhin zu dulden verlautbaren sie plump, dass sie selbst diese Einschränkungen erfunden hätten.

Jeder Wirt oder Veranstalter hat zum Beispiel das Recht, Gäste hereinzulassen oder rauszuschmeißen, die sich nicht an seine Regeln halten. Das war schon immer so.

Zum Opernball darf der Herr nur mit Frack. Sonst darfst er nicht rein. Auch das war immer schon so. Wo bleibt da die persönliche Freiheit?

Im Wirtshaus darf man nicht auf dem Stammtisch kopulieren, obwohl es sich doch nur um einen Austausch von Liebe und Zuneigung handeln würde. Nein, das darf man nicht. Wo bleibt da die persönliche Freiheit?

Ein Kabarett-, Opern- oder Konzertveranstalter könnte nur Leute mit einem negativen Coronatest hereinlassen. Damit schützt er sein Publikum und seine Künstler.

Aber unsere Regierung macht daraus eine kindische Konsumenten-Verordnung für eine läppische Woche – anstatt das Recht der Veranstalter generell zu dulden. Das nennt man: Vorpreschen und Eigentor schießen.

Und danach schließen wir wieder alle Theater?

DAS ist Einschränkung der persönlichen Freiheit. Du darfst nicht hingehen, obwohl es Lösungen gäbe.

So wie es im Kulturleben Bedingung ist, sich eine Eintrittskarte zu kaufen, so wird es doch vom Kulturinteressierten nicht zu viel verlangt sein, sich für einen geschützteren Kulturgenuss einer Gratistestung zu unterziehen. Man muss sie nur ermöglichen. Wirklich Kulturinteressierte würden das gerne tun, wenn damit das Kulturleben weiter existieren kann.

Wer das als Einschränkung der persönlichen Freiheit sieht wird an Kultur ohnehin nicht sehr interessiert sein. Der geht lieber protestieren. Auch gut. Die Freiheit hat er ja schließlich noch.

Wenn du mit dem Auto fährst musst du dich anschnallen und darüber hinaus – besonders perfide! -einen Führerschein vorweisen können. Eine Frechheit!

Als harmloser Fußgänger darfst du keine Waffe eingesteckt haben. Was man im Lodenmanterl oder der Bomberjacke mit sich trägt geht doch keinen was an! Ok – man darf die Waffe nicht benützen. Man trägt sie ja nur mit, um sich sicherer zu fühlen. Das muss doch reichen!

Dass man sich auf Veranstaltungen sicherer fühlen würde, wenn alle Beteiligten getestet wären – das ist dann wieder ganz was anderes. Das ist dann nur Willkür einer Regierung.

Und viele Gleichgeschaltete in unserer mutierten Gesellschaft laufen mit.

Ist das noch ein Leben?

Keine Kultur, kein Lachen, keine Freiheit, Experten widersprechen sich, keine Hilfe von irgendwo, alles ist falsch, verlogen, Fake und fäkal – mit einem Wort: 

Da kann man sich nur mehr dorthin drehen, wo man eh schon die ganze Zeit war, nämlich „heim“.

 Und damit das leichter fällt ist die Beihilfe zum Suizid ab sofort erlaubt!

 Wie viel Freiheit wollen wir denn noch?

Freitag, 15. Mai 2020

Molte grazie ...

Silvester hat seit Wochen auf Facebook täglich einen wienerischen Guten-Morgen-Gruß verschickt - und dafür danken ihm viele.

Man könnte es auch so sagen:

Seit Wochen sang er immer wieder
nette, heit're Wienerlieder.
Dafür danken wir recht herzlich -
denn ich finde schon, das g'hert sich.

Viele Kurzvideos hat er gepostet:


Dass das nicht ewig so weitergehen kann ist klar. Irgendwann muaß ma aufhören. 

Was schenkt man einem, der sich so lange bemüht hat? Am besten etwas, das er verwenden kann.

Und so schenke ich ihm als Dankeschön ein Kleinod, das er selbst benützen, also sich selbst vorspielen könnte. 

Aber auch etwas, was die Vielen, die ihm für seine Mühen dankbar sind, auch "verwenden" können - sie können es im trauten Heim selber singen oder sich zu einem Chor zusammentun, um Silvester ein Ständchen zu bringen.

Hier habt ihr die Noten und den geänderten Text zum Wienerlied "Mei Muaterl war a Weanerin" - los geht's:


1.
Mein‘ Muat hat g’stärkt a Weanaliad
von einem Herr’n, der wos
exakt jeden  Tog –
und des stimmt, was i sog –
uns per Facebook hat g’schickt eine Post

in Form von ana klanen Freud‘
in der Corona-Zeit
als G’sangshumorist
und Akkordeonist,
der die Home-Office Zeit uns vertreibt.

(gedankliches oder musikalisches Zwischenspiel)

2.
Silvester is normalerweis‘
der letzte Tog im Joah.
Corona hot’s g’schofft –
für uns Fans unverhofft –
dass Silvester bis in Mai noch woa.

Er hat nur a Minuten g’spüt,
dann woa er wieder furt.
Wenn’s d‘ waßt, dass da wer
sich um andere schert,
san Minuten unhamlich vü wert.

(nochmaliges besinnliches Zwischenspiel)

3.
Doch irgendwann hat all’s sein End‘,
das Leid und auch das Glück.
Ja, dann wer‘ ma eb’n
fast normal wieder leb’n,
dann san Künstler auf Bühnen zurück.

Wenn ich dort keinen Abstand halt‘
und mich ein Arzt gleich schimpft,
sag‘ ich: „I wü gern
den Silvester live hean,
da passiert nix, ich bin ja geimpft.“


ein zurufendes  Hallooooo !!!  als Dank an Silvester und seine Hühner. 

Als bekennend meist nur in gastronomischer Hinsicht an Hühnern Interessierter hoffe ich jedoch, dass seine Hühner nicht diesen Weg gehen müssen:



Wer sich den Abschieds-Beitrag mit dem neuen Kabinett-Orchester noch einmal ansehen möchte, der folge diesem Link:





Wie sagte Silvester immer? "Bleibt's xund!"

Dem schließe ich mich an...

Donnerstag, 14. Mai 2020

Heimabend - 10

Jeder hat seine Sicht.

Aber auch nur, wenn man schaut.

Zum Abschluss einige Schmankerln, die euch vielleicht neu sind und euch trotzdem gefallen.

Das ist wie ... wie ... na, wie mit den Weltsuppeneinlagen von Sigi Zimmerschied:





Eines der schönsten Lieder über Zukunftsängste, Unsicherheit und Liebe - Augen zu und die Bilder des Textes vorüberziehen lassen:  AM FLUSS von Hannes Wader.




In der Abteilung "Künstlerisches Heimarchiv" darf natürlich einer nicht fehlen - mein Neffe mit der Mörderstimme Michael Priessnitz und seine Gruppe SEDI PENZ. Hier bei einem Auftritt im Gasometer.





Ja, er ist ein stattlicher Mann. Aber es gibt noch stattlichere - Popa Chubby, der Bluesgigant, zum Beispiel. Live ein absoluter Pflichttermin.




Richie Blackmore, der Gitarrist von Deep Purple, kann auch noch anders. Mit seiner Frau hat er die Gruppe Blackmores Night gegründet und die treten bei allen möglichen mittelalterlichen Festen auf Burgen und Schlössern auf. Hier eine Kostprobe:



Und weil's so schön war, noch mehr mit der ganzen Truppe:


Mittelalterlicher Rock - SCHELMISH:




Die Corona-Quarantäne hat natürlich auch oft Beziehungsprobleme mit sich gebracht. - HAINDLING mit "Sie und er":




Zum Abschluss ein Kultsong, dere schon in Vergessenheit geraten ist, obwohl er eigentlich bahnbrechend für die elektronische Musik war: O Superman von LAURIE ANDERSON. Wer Drogen zur Hand hat - jetzt wäre der geeignete Zeitpunkt ....



Sollte der Trip noch nicht vorbei sein, - "Language is a Virus" ...




Aber jetzt zum wirklichen Abschluss eine Hommage an die älteren Semester (wie ich) - ein Seniorenmedley von WILLY ASTOR:





Apropos Senioren - auch Gerhard Polt hat seine Sicht, nämlich die eines Rentners (und so schließt sich der Kreis zum ersten Satz). 





In diesem Sinne - eine gute Nacht!





Montag, 4. Mai 2020

Virus Bevölkerungskontrolle 2 - Reloaded

Endlich habe auch ich es kapiert!

Die angesprochenen Postings sind nur gedankliche Anregungen und sollen nicht eine Verschwörung oder gar irgendein Komplott behaupten. 

Deshalb widersprechen sie sich auch.

Wenn z.B. China tatsächlich das Virus zum Angriff auf USA entwickelt hätte und "nur" ein Unfall passiert wäre, so könnte es ja nicht stimmen, dass in Italien die Todesopferzahl absichtlich weit zu hoch kolportiert werden, um die Bevölkerung in Angst zu versetzen und diszipliniert zu halten (so wie es ein italienischer Abgeordneter behauptet hat).

Ein absichtlich gefährliches Virus kann nicht plötzlich wo anders ungefährlich sein. 

Also sind solche Nachrichten bloß Denkmodelle. So KÖNNTE es sein.

Bevölkerungskontrolle gibt es VIELLEICHT. Es wäre denkbar. Und wenn man nicht daran denkt, könnte es eben deshalb plötzlich passieren - und dann schaut man und sieht man und denkt sich, wenn es zu spät sein wird: Daran hab' ich nicht gedacht. Das haben die Mächtigen ausgenützt.

Man weiß es nicht. Man muss auf der Hut sein. Was könnte nicht alles passieren!

Man könnte es glauben, wenn man will. Das steht jedem frei. Wir können auswählen. Wir sind so frei, aus der Fülle an Angeboten zu wählen.

Das ist echte Freiheit! - Das ist Demokratie! Jeder kann glauben, dass ihm wer anderer die Freiheit nimmt.

Das heißt: Eigentlich haben wir es weniger mit einem Krankheitserreger zu tun, sondern mit einem Psychovirus aus dem Nährboden der Demokratie.

Der war ja immer schon da. Erinnert euch an die Zeit vor Corona: 

Du fährst auf der Autobahn und plötzlich gibt es eine Geschwindigkeitsbeschränkung. 80 ist vorgeschrieben - und du siehst nirgends irgendeine nachvollziehbare Begründung für diese Beschränkung. 

Hast du in so einem Fall noch nie daran gedacht, dass es sich dabei nur um eine absichtliche Maßnahme der Exekutive handelt, damit sie sich irgendwo versteckt mit dem Radargerät auf die Lauer legen kann, um die statistische Anzahl der Strafmandate aufzubessern?

Kann doch sein. 

Oder: Auf diese Art kann die Polizei notorische Gesetzesverweigerer herausfiltern, anhalten und dingfest machen, die wahrscheinlich sogar auch noch andere kriminelle Taten am Kerbholz haben.

Solche Typen hätten die Kieberer nie erwischt, wenn die 80er-Beschränkung nicht gewesen wäre. 

Alles hat seine Gründe. Und darüber wird man sich doch noch Gedanken machen dürfen. Die Gedanken sind frei.

Dass die Schulen geschlossen wurden wäre durchaus als willkommen begründbare Maßnahme der Lehrergewerkschaft zu verstehen, damit unter dem Deckmantel der "Sicherheit" aufmüpfige Eltern, Journalisten und sonstige Vernaderer der Lehrerschaft endlich einmal selber sehen, wie es sich anfühlt, die leistungsunwilligen Fratzen dauernd um sich zu haben. Die sollen merken, was die Lehrer und Lehrerinnen täglich an nervlicher Belastung zu ertragen haben!

Ist doch denkbar! Die Gedanken sind frei.

Wozu die Maskenpflicht? Hier steckt doch sicher auch wieder nur eine Konzern-Lobby der textil- oder kunststoffverarbeitenden Industrie dahinter. Weil Hauben oder Präservative nicht mehr so gefragt sind mussten neue Bedürfnisse geschaffen werden. Egal, ob andere Branchen darunter leiden. 

So hart ist das Geschäftsleben! Das wussten wir ja schon immer. Da braucht man gar nicht länger darüber nachdenken.

Das Pflegepersonal und die Ärzte müssen aufpassen, wenn sie in aller Öffentlichkeit die Wahrheit sagen, dass nämlich alle Maßnahmen übertrieben sind. Es fällt auf, dass sich nur pensionierte Ärzte kritisch äußern. Aktive Ärzte könnten mit vorlauten Äußerungen ihren Job verlieren. Bei dem Ärztemangel, der herrscht, warten schon 10 andere auf den Posten.

Klingt logisch.

Erinnert ihr euch noch an die ganzen Diskussionen um den Klimawandel und an die egoistischen Haltungen verschiedener Staaten, was die Reduzierung der Treibhausgase betrifft? 

Die Lösung ist einfach: Schon im Oktober gab es eine geheime Sitzung bei Bill Gates - das ist angeblich erwiesen. 

Was spricht gegen die Idee, dass das eigentlich eine Klimakonferenz war, wo radikale Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung beschlossen wurden? 

Ein Virus auszusetzen, das plötzlich - ohne lange zu fackeln - den Treibstoffverbrauch weltweit reduziert und so nebenbei auch noch den Ölpreis der russischen Energiewirtschaft empfindlich trifft, ist doch ein genialer Schachzug. Mindestens genau so genial wie die seinerzeitige Microsoft-Gründung.

Ist doch denkbar. 

Ja gut - wissen tun wir es nicht. Wir Kleinen. Wir können nur etwas glauben. Wer nichts weiß muss glauben.

Irgendwann muss man sich halt entscheiden zwischen Wissen oder Glauben. 

Ich gehe ja auch nicht jeden Tag in eine andere religiöse Einrichtung. Montags in die katholische Kirche, dienstags in die Moschee, mittwochs in den buddhistischen Tempel, am Donnerstag in den Königreichsaal der Zeugen Jehovas, Freitag in die Synagoge zu einem Sabbat-Festmahl der jüdischen Gemeinde, am Samstag zu einem Protestantenevent, um am Sonntag, dem Tag des Herrn, frei zu haben, weil das der Tag der Atheisten ist.

Nur so könnte ich feststellen, welcher Glaube der richtige ist. Aber das tut doch keiner! Es könnte ja auch sein, dass alle religiösen Angebote Blödsinn sind.

Karl Marx meinte, Religion sei Opium für das Volk. Wahrscheinlich hat der auch recht. Was weiß man schon?

In Zeiten der Meinungsfülle ist alles möglich. Wenn Pinoccio behauptet, er wäre Pumuckl, so ist das für viele glaubhaft. Die kann eh keiner mehr unterscheiden.

Schon vor ca. 2500 Jahren entwarf Sokrates die Quintessenz der Weisheit: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." - Na, dann soll er doch die Pappen halten!

Keiner weiß etwas. Jeder glaubt nur, etwas zu wissen. 

Andererseits: Wer nicht weiß, was richtig ist, der weiß auch nicht, was falsch ist. 

Ma' red't ja nur. Und mit'm Reden kommen die Leut' z'samm'. Was soll daran schlecht sein?

Da habe ich eine Nachricht erhalten, dass die Regierung Zwangsimpfungen verordnen möchte und eventuelle Verweigerer würden Nachteile erfahren. Eine Resolution dagegen gäbe es zu unterschreiben.

Genaueres habe ich noch nicht erfahren und fragte nach, weil ich es eben nicht weiß. Ich bekam keine Antwort, denn "Genaueres wisse man nicht - und ich möge die Nachricht löschen."

Wer fragt, der stört. 

Jeder Lehrer kennt das. 

Da tut man so, als wüsste man etwas und dann fragt irgendein Bengel genauer nach. Schon alleine daran sieht man, wie hart der Lehrberuf ist. Jeder ausgezehrte Lehrkörper kann bestätigen, wie übermotivierte Halbwüchsige an der ohnehin schon angeschlagenen Substanz kratzen können. Du musst ständig Ausreden erfinden. Begründungen. Logisch wirkende Denkanregungen.

So lange, bis es alle glauben. Das ist mühsam.

Und wer nichts glaubt, der ist ein langnasiger Pinoccio mit Tourettesyndrom. Schimpfen, ohne zu wissen, worauf.

Ja, so war ich auch. Bis vor kurzem. 

Bis die Therapie angeschlagen hat. Bis ich mich selber fragte: "Warum schreibe ich überhaupt über das alles?"

Warum?

"Eine sehr gute Frage!" sagt die Frau Therapeutin und fährt sich erstmals erleichtert durchs dauerwellig gekrauste Haar.

Ich enttäusche sie und breche befreit die Regeln der Sitzung - und sage:

"Wissen's was, gnä' Frau? I scheiß' auf die Wahrheit und i scheiß d'rauf, dass i jeden Koffer verstehn muaß. Und sagen's jetzt ja net, dass i mei Aggression außelassen soll - weil sunst hau i ihna des eigene Jutesackl uman Schädel und kauf ihna endlich an BH, damit die Geschlechterrollen wieder ins Schema passen."

Dann werfe ich jovial machohaft einen Hunderter auf den Tisch (nicht auf den Boden, denn man ist ja nicht primitiv und möchte jemanden demütigen) und verlasse die Praxis.

Endlich!

Freiheit!

Verschwörungen gibt es nicht, es gibt nur Glaubensvarianten ohne Fragen zu stellen, die Therapeutin ist nicht mehr nötig und mir ist das eine genauso wurscht wie das andere.

Was gibt's Schöneres?

Morgen werde ich nach langer Zeit wieder Gitarre üben.

Interessiert das wen?

O doch.

Mich!

Der demokratische Psychovirus kann von mir aus jetzt getrost weitertoben. 

Die Zukunft ist klar: Es wird tausende Glaubensrichtungen geben und die einzigen, die davon profitieren werden, sind die, die sich nur zurücklehnen und zuhören.

Die Therapeuten.

Man wird sie brauchen wie nie zuvor. Denn die wissen schon, dass sie nichts wissen.

Das weiß ich....

Sonst nix.




Freitag, 1. Mai 2020

Heimabend - 9

Hi, ihr Lieben!

Heute etwas ganz Besonderes - etwas zum Nachkochen. 

Man kriegt es mittlerweile schon überall, aber nicht so gut - die Rede ist von FALAFEL.

2016, als der große Flüchtlingsandrang stattfand, durften wir gemeinsam mit syrischen Familien erfahren, wie man Falafel wirklich zubereitet (natürlich nur mit den Zutaten, die man bei uns bekommt).

Was da sonst noch so alles los war kannst du auf folgendem Link sehen:
https://www.sankt-kathrein.at/reale-welt/st-kathrein-2015-2016/


Auch die einfachsten Speisen werden mit raffinierten Gewürzkompositionen zu schmackhaften Gaumenfreuden. Die Gäste kochen sparsam - und sie freuen sich trotzdem, wenn sie selbst Gastgeber sein und zum Essen einladen können.

Falafel kann man zum Frühstück, als Beilage zu Hauptspeisen, als Zwischendurch-Häppchen, kalt oder warm - Falafel kann man eigentlich immer essen. 
Es gibt viele Zubereitungsarten - mit Kichererbsen oder Bohnen, mit verschiedenen Gewürzkreationen und in vielfältigen Formen. Hier stelle ich vor, wie unsere Gäste die Falafel gemacht haben.

Die Menge der Zutaten richtet sich in diesem Fall nach der Menge an Essern - immerhin wurden ca. 30 Leute verköstigt und ein Teil der Grundmasse wurde eingefroren.

Schritt 1

2 Packungen (1600 g) Kichererbsen in reichlich warmes (!) Wasser einlegen und über Nacht quellen lassen.

Schritt 2

Wenn die Küche sauber genug ist seiht man die Kichererbsen ab. Sie schmecken übrigens auch roh sehr gut!

Schritt 3

4 Zwiebel und eine halbe Knolle Knoblauch schälen und grob schneiden.



Schritt 4

Die Kichererbsen, Zwiebel und Knoblauch auf ZWEI Mal faschieren. Natürlich kann man die Masse auch auf andere Arten zerkleinern, bzw. stampfen.



Schritt 5

Die Masse würzen mit ca. 1 EL Curry, 1 EL Brathuhngewürz, 1 EL Karre (Gewürzmischung, die man in türkischen Läden bekommt), 2 Pk. Backpulver, Salz, Pfeffer und dann ca. 1/2 l Wasser dazugeben.
Gut durchmischen.




Schritt 6

Die Masse per Hand, Löffel oder mit einem Falafel-Portionierer formen und in heißes Fett (ca. 170°) legen und einige Minuten goldbraun frittieren.



Herausnehmen, abtropfen lassen und essen! - Auf dem rechten Bild siehst du eine Variante eines Falafel-Portionierers. - Man kann nun essen, beim Herd stehen, im Fett herumstochern, oder auch nur zusehen und sich gelegentlich ein Falafel schnappen.

Man kann sich natürlich auch einen "Vortrag" von Gerhard Polt ansehen, wo er über TOLERANZ sinniert.




Während ihr nun als Betthupferl ein Falafel genießt, lasst euch von der EAV eine Aufnahme aus dem Vorjahr vorspielen. 





Jetzt braucht ihr nur noch überlegen, was ihr morgen kochen werdet. Vielleicht helfen euch die Wellküren dabei mit einem ganz kurzen Tipp:




In diesem Sinne - gute Nacht!